Tarifticker 1/2022

TARIFTICKER – Redaktion – 5. Januar 2021

Aktuelle Kurzmeldungen zu den laufenden Tarifverhandlungen und Arbeitskämpfen der Kollegen/-innen im deutschsprachigen Raum.
.
Gastgewerbe Baden-Württemberg:
Fünf Prozent mehr Geld ab 1. Januar 2022

STUTTGART | Bei schwierigen Verhandlungen hat sich die NGG mit dem Arbeitgeberverband DEHOGA Baden-Württemberg auf einen ersten Zwischenschritt geeinigt. Für die ersten drei Monate im Jahr 2022 steigen die Einkommen um fünf Prozent. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart bis zum 31. März 2022 ein neues Entgeltraster zu verhandeln. Sicher ist aber, dass es dann keine Löhne mehr unter 12 Euro geben soll.
Mehr >>>

Erdölarbeiter/iinnen drohen mit dem „größtem Streik
der Geschichte“ gegen drohende Privatisierung

BRASILIEN | Jair Bolsonaros Regierung plant, den staatlichen Erdölkonzern Petrobras zu privatisieren. Die massiv hohen Energiepreise könnten dadurch weiter steigen. Der Gewerkschaftsverband der Erdölarbeiter/innen will sich mit einem Streik dagegen wehren.
Mehr >>>

Versprochene Entlastung für elementarpädagogisches Personal
SALZBURG/WIEN | Im Oktober dieses Jahres protestierten Kolleginnen und Kollegen aus den Kindergärten in Wien und anderen Städten lautstark. Damit machten sie sich Luft und auf die unzulänglichen Arbeitsbedingungen aufmerksam. Neben schlechter Bezahlung ist die dünne Personaldecke immer ein großes Thema. Für eine adäquate pädagogische Arbeit mit Kindern ab dem ersten Lebensjahr bis zur Einschulung braucht es einen angemessenen Schlüssel von Pädagoginnen und Pädagogen auf Kinder.
Mehr >>>

Streik im Hafen von Batumi beendet
GEORGIEN | Im Hafen der georgischen Stadt Batumi hatten zuletzt die Arbeiter/iinnen für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt. Nach Erfüllung der gewerkschaftlichen Forderungen ist der Streik nun beendet.
Mehr >>>

Über 30 tote Bergleute beim Einsturz einer sudanesischen Goldmine

Bei einem Grubenunglück im Sudan gibt es mindestens 31 Tote. Dass Arbeiter für Hungerlöhne und bei mangelnden Sicherheitsvorkehrungen für den Reichtum anderer ihr Leben riskieren müssen, unterstreicht die Rücksichtslosigkeit des Kapitalismus.
Mehr >>>

Erneut Streiks bei Amazon im Weihnachtsgeschäft
BRD | Die Gewerkschaft ver.di ruft seit gestern zu Streiks bei Versandzentren des Konzerns Amazon auf. Damit soll das Weihnachtsgeschäft gestört und Druck aufgebaut werden, um einen Tarifvertrag und höhere Löhne für die Arbeiter/innen durchzusetzen.
Mehr >>>

>Dieser TARIFTICKER erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit<
.

zurück zur Startseite
hier geht es zur Facebook Diskussionsgruppe

Sag uns deine Meinung zum Artikel mit einem Kommentar/Leserbrief

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*