Magdeburg: Demonstrationen und Kundgebungen gegen Rechts und für die Solidarität mit Palästina

Magdeburg 17.02.2024 | Foto: Hosteni

Volkskorrespondenz zum Wochenede
Hosteni – 23. Februar 2024

Hosteni

Am 17. Februar gab es in Magdeburg zwei bemerkenswerte Demonstrationen, gegen das Aufstreben rassistischer Organisationen und für das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes.

Um 13.00 Uhr: kamen ca. 6 bis 7.000 Magdeburger zu einer antifaschistischen Kundgebung und Demo durch die Stadt. Aufgerufen haben eine Vielzahl von Organisationen u. a. Gewerkschaften, Jusos usw. Politiker wie Minister Haselof versuchten die antifaschistische Stimmung auszunutzen und in Richtung einer pro Regierung zu bringen. Ununterbrochen faselte er vom Kampf gegen alle Extremisten.

Magdeburg, 17.02.2024 | Bild: Hosteni

Um 15.00 Uhr: Etwa 350 Demonstranten kamen zu einer Protestkundgebung, die im Zeichen der Solidarität mit den unterdrückten Menschen in Palästina stand. Mehrere Redner gingen auf die Situation in Gaza ein, verurteilten den Völkermord, die Unterstützung der BRD und die Zusammenarbeit mit dem Zionismus. Aber diese Solidarität für die antiimperialistische und antikoloniale Bewegung Palästinas wurde von den bürgerlichen Medien verschwiegen. Wie sagte Tucholsky einst: „Was wirklich wichtig ist, kommt nicht in die Zeitung“.

Am 19. Februar, 18.00 Uhr Magdeburger Infostand und anschließender Demo von ca. 50 Teilnehmer durch die Stadt. Die Redebeiträge befassten sich u. a. mit dem Erziehungssystem und der Aufklärung. Weitere Themen waren die Staatsverschuldung der BRD sowie Neuwahlen als Ausweg.

Eestveröffentlichung in „INFO 17 -2924“ am 21.02.2024

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Anm. der Red. RoterMorgen:

Vielen Dank für Deine Berichte Genosse Hosteni. Anfügen möchten wir dass die Marxisten-Leninisten angesichts der Kritik an der Teilnahme der deutschlandweiten Proteste gegen Rechts eine klare Linie einhalten müssen. Ja, es reden dort auch oder sogar nur Vertreter des Kapitals, Büttel der Herrschenden aus den Parlamenten und es wird gelogen, beschönigt und verschwiegen! Wir kommen sogar manchmal nicht herum, festzustellen das die Herrschenden und ihre Lobbyverbände selber Mitintiatoren dieser Kundgebungen und Demonstrationen sind, um das Volk immer wieder auf die sog. „Bürgerliche Demokratie“ ein zu schwören und den gerechten Protest des Volkes von sich und ihren Verbrechen ab zu lenken.

Doch bei der Größe dieser Proteste und der Feststellung, das die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Möglichkeit suchen und praktizieren, sich gegen Rechts aufzulehnen, kann der Ort für die Marxisten-Leninisten nur an der Seite dieser Kolleginnen und Kollegen sein! Wir haben die Aufgabe, die Lügen und Verdrehungen dieser Lügenreden zu entlarven, unsere marxistisch-leninistische Weltanschauung und das Recht und die Wahrheit, die auf unserer Seite ist, machen dies zu einer Kleinigkeit! Und wenn dort eintausend Transparente getragen werden, worauf steht das die „Demokratie“ und der Kapitalismus die geilsten Errungenschaften der Menschheit sind, müssen wir unsere Transparente, auf denen die Wahrheit steht, hochhalten, müssen unsere Megafone erklingen und müssen unsere Schriften massenhaft verteilt werden!

Anders wäre es, wenn diese Spektakel reine Wahlkampfpropaganda wäre oder die Aktionen von rassistischen Organisationen angemeldet und/oder dominiert werden!

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1 Kommentar

  1. Niemand hat das Recht die Gräuel des Holocaust zu beklagen, wenn seinerseits selbst einer zu verantworten ist!
    Die einseitige offizielle Betrachtungsweise ist ebenso falsch, wie bei den USA, bzgl. Afghanistan, Irak, Jemen, Syrien, Ukraine, etc.!
    Dies nicht endlich in aller Deutlichkeit anzusprechen, setzt eine seit Jahrzehnten verfehlte Nahost-Politik zum Nachteil der Menschen fort.
    Würden wir das Handeln von Benjamin „Bibi“ Netanjahu, wie diverser USA-Präsidenten gleicher Dämonisierung unterziehen, wie bei Wladimir Wladimirowitsch Putin, würden wir dann erkennen, wie kaputt diese Welt ist, wie verlogen alle Polit-Aussagen sind und Menschen gegenüber Gier nach Macht und Profit keinerlei Rolle spielen? Würden wir dann erkennen, dass wir endlich gemeinsam in ehrlicher gelebter Solidarität die einzige Kraft sind, welche Veränderung erreicht und unserer Verantwortung auch gerecht werden?
    Wo unterscheiden sich die Schergen in Israels Militär von der SS?
    Hat Israel vergessen, was als jüdisches Friedensgebet sogar im Gotteslob (20,5) der Römisch Katholischen Kirche enthalten ist?
    Möge es vor DIR wohlgefällig sein, Ewiger, unser Gott und Gott unserer Vorfahren, dass DU die Welt von Krieg und Blutvergießen befreist und stattdessen einen großen und wunderbaren Frieden
    in der Welt verbreitest, dass keine Nation mehr das Schwert gegen eine andere Nation erhebt und keine Nation mehr den Krieg lernt.
    Mögen alle Bewohner der Erde nur die volle Wahrheit anerkennen und um sie wissen, dass wir in diese Welt nicht um des Haders und der Zwietracht willen gekommen sind – wovor Gott bewahre – und nicht um des Hasses, der Eifersucht, der Aufreizung und des Blutvergießens willen, was Gott verbiete.
    Vielmehr sind wir in diese Welt gekommen, um DICH anzuerkennen und DICH zu kennen. Mögest DU gepriesen sein für immer!
    Sollte nur ein Funken davon noch Bestand haben, kann nur gelten:
    kein Frieden für Israel ohne Frieden für Palästina und kein Frieden für Palästina ohne Frieden für Israel, dem lebenslangen Credo von Judith Bernstein und ihrem allzu früh verstorbenen Ehemann Reiner!

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