Boykottiert die Fußballweltmeisterschaft in Katar!

 

Boykottiert die Fußballweltmeisterschaft in Katar!

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Rui Gutschmidt

Andreas Habicht

Klaus Meier

Nico Diener

Kiki Rebell

Monika Oette

H.-J. Schwebke

Ayşe Fehimli

Heinrich Schreiber

Tom Braun

Frank-B. Habel

Nicola Hofediener

Behrouz Rezvani

Zeki Gökhan

Harry Popow

Fritz Haslbeck

Jürgen Wolf

Wolfgang Geißler

André Accardi

Antje Krüger

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.Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner

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Mehr als 15.000 Gastarbeiter starben in der „Hölle von Katar“!

Die britische Tageszeitung „Guardian“ deckte es zuerst auf und berichtete von vielen toten Gastarbeitern in Katar. Der „autoritäre“ Wüstenstaat hat nach der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ein ehrgeiziges Infrastrukturprogramm aufgelegt. Zum Opfer fielen diesem Programm wieder einmal menschliche Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, medizinische Versorgung und Menschenrechte.

Der menschenverachtende Aspekt dabei wird an der WM in Katar, die im November und Dezember stattfinden soll, nochmal so richtig sichtbar: seit der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft an Katar im Jahr 2010 sind bereits über 15.000 migrantische Arbeiter in Katar verstorben.

Den Berichten zufolge stammten die ums Leben gekommenen Bauarbeiter überwiegend aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka. Die Angaben basieren auf Regierungsquellen. Es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Anzahl der zu Tode gekommenen Migranten noch höher liegt, da auch aus anderen Ländern Arbeiter im Emirat beschäftigt sind.

Die Bedingungen, unter denen ausländischen Gastarbeitern in Katar auf den WM-Baustellen schuften müssen, sind unmenschlich. Sie leben in schlimmsten Wohnverhältnissen, werden teilweise um ihren Lohn betrogen und arbeiten unter lebensgefährlichen Bedingungen. Sie haben kein Recht auf Kündigung, teilweise nicht einmal auf Heimreise. Das Regime ordnete an das alle Gastarbeiter für die Zeit der Spiele auf eigene Kosten das Land zu verlassen haben.

Das Ganze ist nichts anderes als eine Sklaverei in der heutigen Zeit. Der Mensch wird zum Eigentum und ausgebeutet. Der Tod dieser Menschen wird dabei billigend in Kauf genommen.
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8 qm schäbige Unterkunft für diesen Bauarbeiter in Doha und 14 seiner Kollegen! | Bild YouTutube / Amnesty International

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AUFRUF Boykottiert die Fußballweltmeisterschaftin Katar!

Die Arbeitsbedingungen in Katar sind katastrophal! Die Menschenrechte werden hier ganz besonders mit Füßen getreten! Ein Menschenleben ist dort nichts wert!
Allen Teilnehmern/-innen und Zuschauer/innen muss klar sein, dass sie billigend in Kauf nehmen, dass Menschenleben geopfert wurden, und werden, für das Spektakel der WM und dem Prestige von Katar.
Für uns ist eine Teilnahme der deutschen Nationalmannschaft an dieser WM das Ende von Ethik und Würde.

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Dieser Aufruf wird unterstützt von:
Ali Haydar Mercan, Frankfurt/M – Amelia Fuertes, Los Angeles – Andrée Mergen, Berlin – Andre Accardi, Duisburg – André Fürbach, Bochum – Andreas Habicht, Malaga – Antje Krüger Nordhausen – Ayşe Fehimli Kuzu, Kiel – Bella Repplinger, Würzburg – Behrouz Rezvani, Achen – Bernd Ebersberger, Nürnberg – Bernd Steets, München – Bertel Dalheimer, Krummhörn – Bill Hofmann, Linz – Björn Seidel-Dreffke, Berlin – Carsten Halm, Waren – Cevik Bedel, Moosburg – Che Seibert, Wuppertal – Christine Erben, Jena – Claudia Omoregie, Mannheim – Constantin Wrana, Frankfurt – Dietmar Bausewein, Würzburg – Dietrich Harloff, Ueckermünde – Didir Miller, D. – Elb Räuber, D. – Ferdinand Feinbein, Herne – Florian Dieringer, Stuttgart – Frank-Burkhard Habel, Berlin – Frank Uwe Zacharias, D. – Franz Haslbeck, Günther Schachtmann, Nürnberg – München – Heinz Michael Vilsmeier, Dingolfing – Hans-Jürgen Henning, Lauterhofen – Hans-Jürgen Schwebke, Berlin – Gerhard Roth, Sarstedt – Gisi Mgenia, Santiago de Chile – Günther Schachtmann, Nürnberg –  Harry Heine, Hamburg – Harry Popow, Berlin – Heinrich Konietzka, Lünen – Heinrich Schreiber Hamburg – Held Slow, Frankfurt/M – Herbert Polifka, Magdeburg – Ingo Böhm, Zapel – Jana Dorendorf, Zerbst – JUMP UP Schallplattenversand Matthias Henk, Bremen – Manfred Schulz, Schwerte – Marina Goebel, Grenchen – Jürgen Jung, ? – Jürgen Steinhof, Weinheim – Jürgen Wolf, Schottland – Karin Pflug, Quedlinburg – Karl Mahlstecht, Berlin – Katrin Ballant, Pirna – Kerstin  Kernstock, Weinberg – Kevin Müller, Berlin – Kiki Rebell, Kiel – Klaus Meier, Sachsen – Klaus Muster, Prerow – Klaus Janich, BerlinKonrad Skanderberg, Augsburg – Klaus Singwitz, Wachtberg – Laura Blücher, Berlin – Manfred Pas, Schöneiche – Manfred Schulz, Schwerte – Maike Popat, Berlin – Matin Adam, Johannesberg – Max Labude, D. – Margrit Siewert, Bestensee – Marina Goebel, Grenchen – Melanie Mehner, Raßnitz – Metin Yilmaz, Bielefeld – Michael Fielsch, D. – Michael Nürnberg, Berlin – M. A. Nejdet Kamaci, Istanbul – Monika Miller, Bremen – Monika Oette, Leipzig – Nawang Masden,D. – Nico Diener, Kiel – Nicola Hofediener, Hamburg – Nina Hillebrand, Leipzig – Nina Schild, Wiesbaden – Norbert Jütte. D. – Peter Erdzack, Berlin – Petra Mössing, D. – Philip Stahl, Kiel – Rita Bock, Berlin – Robert Forster, Bodenkirchen – Robin Haberkorn, Magdeburg – Rolf Conle, Essen – Ronald Bernd Schmitt, Hermeskeil – Rolf Steffens, Rheine – Rui Filipe Gutschmidt, Sta. Maria da Feira – Schwarzer Löwe, D. – Ruzica Stehle, Reutlingen – Sonja Beiter, Augsburg – Stefan Krissel, Steinebach – Stefan Nikodem Lünen – Steff Haeu, D. – Steffen Weise, Berlin – Toni Buckwar, Gräfenhausen – Tom Braun, Brandenburg a. d. H. – Uwe Witt, D. – Werner Hofmann, Fürth – Wiebke Schmidt, ? – Wolfgang Geißler, Freiburg – Wolfgang, Berlin – Yvonne Bürger, Bayreuth – Zeki Gökhan, Frechen – Zuzanne De Mare Hier kann Dein Name stehen!

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Die deutschen Spieler stellen sich vor dem Qualifikationsspiel zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022 Deutschland gegen Island am 25. März 2021 in Duisburg für ein Gruppenfoto mit dem Schriftzug „Menschenrechte“ auf ihren T-Shirts auf. Das reicht aber nicht! Nur ein vollständiger Boykott bringt die blutigen Spiele zum platzen! | Foto von Tobias SCHWARZ, verschiedene Quellen

 

Anhang

 

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27 Kommentare

  1. Laura Blücher, Berlin Robin Haberkorn, Magdeburg Nina Hillebrand, Leipzig Tom Braun, Brandenburg a. d. H. Maike Popat Konrad Skanderberg, Augsburg Behrouz Rezvani, Achen Claudia Omoregie aus Mannheim Matthias Henk, Bremen Jürgen Wolf, Schottland

  2. Ich bin ein bekennender Fussball- bzw. Sportfan. Doch es gibt viele Aspekte dabei, mit denen ich nicht einverstanden bin und die der ursprünglichen Idee der Völkerverständigung über den friedlichen Wettbewerb widersprechen.
    Doch bei diesem Aufruf geht es um eine andere Sache. Es geht darum, ob man in Stadien Tore feiern kann, die von Sklaven errichtet wurden, in dem Menschen zu Tode kamen, schwere Verletzungen davon trugen und in dessen Betonfundamenten das Blut und wohl möglich auch die Gebeine Tausender Gastarbeiter stecken. Wer diese WM unter dem Terrorregime Katars nicht verurteilt, der macht sich mitschuldig.
    Die FIFA hat hier die Chance zu beweisen, dass sie Bestechung in den eigenen Reihen bekämpft, dass Geld nicht alles kaufen kann und dass der Mensch beim Fussball im Vordergrund steht.
    Die menschenfeindliche Herrscher-Riege im Wüstenstaat darf nicht weiter von seinen Menschenrechtsverletzungen profitieren und wir – die Fussballfans, Spieler, Funktionäre und die Medien – dürfen nicht so tun als wäre Sklavenarbeit, Korruption und sogar Mord ganz normal. Fussball Weltmeisterschaft?
    Ja
    … aber in Katar?
    NEIN
    Sucht eine Alternative!

  3. Fußball-WM 2022 in Katar

    IGB: 1,8 Millionen „moderne Sklaven“ bauen die WM-Stadien in Katar

    7.000 Tote bis zum Anpfiff des ersten WM-Spiels

    Ein Bericht des Internationalen Gewerkschaftsbunds (IGB) zeigt: Bis 2022 werden die beauftragten Baufirmen rund 1,8 Millionen „moderne Sklaven“ auf den Baustellen einsetzen – 7.000 von ihnen werden auf den Baustellen ihr Leben lassen. Das sind drei Tote jeden Tag.
    Vgl. IGB: 1,8 Millionen „moderne Sklaven“ bauen die WM-Stadien in Katar | DGB

    ►Die Kosten der modernen Sklaverei in Katar
    „Lokale und ausländische Unternehmen werden mit dem Aufbau der Infrastruktur Katars Gewinne in Höhe von 15 Milliarden Dollar machen, basierend auf einer durchschnittlichen Gewinnspanne von 7,5 Prozent.“
    ►IGB-Frontlines-Bericht-2015-Katar-Gewinner-und-Verlierer.pdf

  4. Wieso eigentlich, wenn unser Land schändlich an die Energie -Tür klopft? Da muss es uns ja egal sein, wieviele Menschen dafür gestorben sind! Der Kampf fängt vor der eigenen Haustür an!!!!

    • UNSER LAND???

      Katrin, Du vergisst schon wieder, dass die Gesellschaft aus Klassen besteht: Die Klasse, die alles anordnet und die Klasse, die alles bezahlt.

      Ja, der Kampf fängt vor der eigenen Haustür an: Unsere Haustür ist das Proletariat, unsere Kolleginnen und Kollegen in der ganzen Welt. Mit denen verbindet uns 100 Mal mehr als mit den unseren Ausbeutern, den Bossen der Fabriken und Banken und ihren Gefolgsmännern in den Parlamenten!!!

      Und noch ein sehr wichtiger Hinweis Katrin: Du redest gerade 15.000 Opfer der Ausbeutergesellschaft klein. Du schreibt: „Egal, wie viele Menschen dafür gestorben sind“! Das ist sehr sehr abstoßend – würdest Du über jüdische Opfer, die der Ausbeutung im Wege standen und von den Nazis ermordet wurden, genau so reden?

      Bitte überdenke Deine Aussagen oder bekenne Dich offen zu deinen antisozialen Ansichten (erst wir … dann ne ganze Zeit gar nichts und dann andere …)

      Fiete

  5. Alle Welt sollte Regierungen samt deren Länder in jedweder Form boykottieren, in denen Menschen und besonders Frauenrechte mit Füßen getreten werden !

  6. Ja, ich bin dabei. Diese WM ist nackter Terror und Krieg gegen die Ausgebeuteten dieser Erde. Schande über jeden Spieler, der dort antritt. Schande über die Fifa-Mafiosi! ✊

  7. Damit privilegierte AUF dem Rasen Fußball spielen können, schauen viele unprivilegierte jetzt von UNTEN zu, was zu tiefst menschenverachtend und pervers ist.
    Zum Glück ist Fußball NICHT zu gucken eine meiner größten Leidenschaften, weswegen mir zwar die Spiele, nicht aber die Schicksale der toten Arbeiter, völlig am Steißbein vorbei gehen.

    Michael Fielsch, derzeit ohne festen Wohnsitz

  8. Auch ich bin dabei .Auch weil es schon viele Jahre nicht mehr zum Fussballsport gehört .Nur ein Finanzzweig -Finanzwirtschaft daraus geworden ist .Wo Geldeinnahmen wichtiger sind als die Spielergebnisse .

  9. Das feudal-faschistische Parasitentum Katars und Saudi-Arabiens beseitigen!
    Die arabischen Völker müssen den parasitären Reichtum Katars neu verteilen!

    »WM in Katar. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ▫ In einer Woche beginnt die WM und Gastgeber Katar pumpt Milliarden Dollar in eine Welt zwischen Fortschritt und Größenwahn. Wozu der Aufwand?«

    Vgl. Wiener Zeitung *

    Kommentar

    Nur die arabische Welt kann das feudale Parasitentum Katars beseitigen!

    Der Aufstieg Katars beruht nicht auf der persönlichen Arbeitsleistung der 300.000 Kataris. Bei der Basis der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung handelt es sich um die im Territorium vorhandenen natürlichen Rohstoffe.
    Die repräsentierte Bautätigkeit und die äußere Fassadenmalerei sind vor allem ein Ergebnis der Arbeitsleistung westlicher Techniker, Ingenieure und Architekten und der zurzeit mehr als 2 Millionen ausländische und migrantische Arbeitskräfte und Haussklaven.

    Die Mehrheit der Kataris befindet sich geistig-tiefenpsychologisch noch im Altertum und im Feudalismus; feudal-religiös, im 6. und 7. Jahrhundert. Selbst in vergangenen Jahrhunderten war in ihrer Gesamtheit die arabisch-islamische Welt den Kataris und Saudis um Jahrhunderte in ihrer psychischen Entwicklung voraus.

    Das inhumane feudale Parasitentum lässt sich nur durch einen blutigen Bürgerkrieg der arabischen Welt gegen die Golfmonarchien beseitigen. Der natürliche und vorhandene Reichtum muss allen arabisch-islamischen Völkern zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung zur Verfügung stehen!

    * WM in Katar – Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten – Wiener Zeitung Online
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/2167608-Im-Land-der-unbegrenzten-Moeglichkeiten.html

    12.11.2022, R.S.

  10. Die feudal-religiösen Golfmonarchien Katar und Saudi-Arabien beseitigen!

    Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: »Argentinien ist Weltmeister ▫ Messi traf zweimal – und jubelt 35-jährig erstmals über einen WM-Titel.«

    Vgl. Wiener Zeitung *

    Kommentar

    Die feudal-religiösen und perversen Golfmonarchien.

    Mit den offiziellen WM-Kosten von 200. Milliarden USD/Euro hätte man die Existenz und Lebensgrundlagen der Palästinenser auskömmlich sanieren können und damit zugleich eine friedliche, wirtschaftliche und soziale Einheit mit Israel befördern können.

    Aber die feudal-religiösen und islamistisch-terroristischen Kriegstreiber Katars und Saudi-Arabiens möchten keine Friedenspolitik in Nahost, Asien und Afrika; sichert doch der fortwährende Konflikt für die pervers-islamischen Monarchisten deren Existenz, Profit- und Geschäftsgrundlage, beim Verkauf ihrer, der arabisch-islamischen Welt geraubten Energie-Rohstoffe.

    * Weltmeisterschaft – Argentinien ist Weltmeister – Wiener Zeitung Online
    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/sport/fussball/2172177-Argentinien-ist-Weltmeister.html

    Amnesty International: Der arabische Staat ist alles andere als ein Ort der Menschenrechte.

    »Das Land, das deutlich kleiner ist als Schleswig-Holstein, wird von einem absoluten Monarchen regiert, der sich mit Glaspalästen und Sportstätten schmückt. Zwar lässt er seine etwa 300.000 Staatsbürger*innen am Reichtum aus den Öl- und Gasvorkommen teilhaben – für sie gibt es auch ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem. Die Arbeit in dem Wüstenstaat verrichten aber fast ausschließlich etwa 2,5 Millionen Menschen aus Nepal, Bangladesch, Indien und Pakistan sowie Kenia, Uganda und weiteren Ländern Nord- und Ostafrikas. Sie schuften zu Niedriglöhnen und bei bis zu 45 Grad im Schatten auf gigantischen Baustellen, halten die Öl- und Gasindustrie am Laufen, entladen Schiffe, putzen, servieren, fahren die Lastwagen und Taxis.«

    Schmutzige Energie | Amnesty International
    https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/katar-erdgas-ukrainekrieg-energiepolitik-bundesregierung-menschenrechte

    19.12.2022, R.S. (Zusammenfassung)

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